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Ein paar Worte zu meiner Arbeit... Das Gesicht, der Kopf, die Büste
sind seit langem meine Hauptthemen.
Ganz banal geht es um den Versuch,
menschliches Sein zu verstehen – auch das eigene.
Weglassen, Dazutun, Verfremden, Kombinieren
von Formen und Materialien dient dazu.
Jedes nützlich erscheinende Material verwende ich.
Handwerkliche Gründlichkeit dient der Klärung.
Ästhetik benutze ich, um an meine Arbeit heranzuführen, um neugierig zu machen.
Abstraktion und Vereinfachung gehen zeitweise soweit, daß „Köpfe“ nur noch aus einem
hackennasenähnlichem Schnitt bestehen,
ohne Ohren zum Hören,
ohne Münder zum
Sprechen,
ohne Augen zum Sehen,
ohne Hinterkopf zum Denken.
Das ist meine Form des Naturalismus.
Wenn es dreidimensional nicht „klappt“,
wechsle ich zur Zeichnung und zur Farbe.
Diese drei „alten“ Medien
– Plastik, Malerei, Grafik –
genügen mir.
Sie sind unendlich vielfältig.
Es gibt Zeiten,in denen man kaum in der Lage ist,
mit diesen eigenen Medien noch etwas
zu dieser absurden Welt zu sagen.
Da kann ich mich in die „angewandte“ Kunst retten:
Eine Fassade zu gestalten, einen Kachelofen zu bauen oder einen Brunnen zu entwerfen
sind dann willkommene Herausforderungen.
Ein bildender Künstler sollte Handarbeiter
sein und bleiben.
Nicht zu viel delegieren.
Handarbeit ist auch Eindringen in die Tiefe.
Die Langsamkeit und Mühe der Bildhauerei
hat ihre ureigene Qualität.
Kontinuierliches Tun
ist eine Voraussetzung für Kunst.
Kunst kommt auch von
Dranbleiben und Durchhalten.
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